Sonntag, 25. Dezember 2011

The Leader worth following von Matt Brown

THE LEADER WORTH FOLLOWING

It's tricky talking about a subject like leadership because where I see a great need in other leaders, I know that I strive not to make similar mistakes myself. I don't consider myself to be an expert (or even a sage) on leadership, however I have put in the work - having read dozens of books on Church and business leadership over the past decade. I also have the unique opportunity as a traveling evangelist to observe and glean from leaders in diverse settings across the globe. Lastly, although I'm a leader, I have spent at least half of my professional life as a follower, and have experienced both the pain of negative leadership experiences and the blessing of positive leadership and what it can afford a team. 

John Maxwell writes about the leadership ceiling - every leader has grown to a certain level of leadership capacity. On a scale of 1 to 10, they may currently be a 6. What this means for every leader is that if you have expanded your leadership capacity to be a 6, you will probably have leaders on the 4 or 5 level hanging around you. Most likely, leaders who are 7's or 8's will only stick around for a short period of time, but will not be able to last long. Bottom line: Expand your leadership ceiling, and you will increasingly draw higher capacity leaders around you in your mission. Fail to do this, and suffer the consequences.

From my resovoir of experience, I believe great leadership boils down to a few key traits that I will spend my life striving to be for others:

1. Be nice
People follow the leader because they trust the leader and they feel that the leader has their best interests in mind. The greatest leaders do not try to build a kingdom around themselves, but empower others and do their part to serve alongside the team. Very simply, a leader worth following is someone who exhibits kindness on a consistent basis, that breeds trust among their team. You can have the greatest personal qualities and charisma that draws crowds, but you won't be able to keep the crowds or fool anyone if you burn bridges. Some simple "nice advice" - say please, say thank you, give honor to whom honor is due.

2. Constantly improve
We must continually be raising our leadership ceiling. Part of this comes by actually leading and learning from mistakes. But leaders must also be aggressive learners, stoking the fire of their leadership with a regular intake of books, blogs, tweets and personal interaction with leaders they consider better than themselves in specific areas of leadership. Two books I'd encourage every leader to read are The 7 Hidden Reasons Employees Leave and The One Minute Manager Meets the Monkey. And a blog I'd encourage every leader to subscribe to is Michael Hyatt's. You can subscribe daily or weekly. But don't stop with these resources. Leaders must be diligent self learners, self observers and self improvers (or self leaders!).

3. Over communicate
One of the biggest mistakes a leader can make is to leave a communication gap - with their expectations for employees, with their responses to team members to keep the ball rolling on projects and with overall vision as well as upcoming goals and projects. The more clearly the entire team sees the exact vision, the greater the chances of overall organizational success. The reason communication is such an issue in organizations is because the leader constantly finds themselves mulling over the vision in their own head - it is easy to assume that you have already made it clear to those around you. To avoid this mistake, always attempt to "over-communicate" to your team. Over-communicate the overarching vision by stating it often and in many ways. Over-communicate upcoming initiatives and projects, inspiring your team to exciting tasks and achievements. Over-communicate your expectations and hopes for individual job responsibilities. One of the ways I do this by CC'ing or BCC'ing team members on as many emails as possible to ensure everyone is continually in the loop.  

4. Underpromise and Overdeliver
As leaders, in our attempt to cast vision, we can often find ourselves overpromising and later not being able to follow up with what we promised. We must battle this tendancy by learning what we can realistically accomplish and deliver and doing our best to understate what we will do. I attempt to consistently underpromise and overdeliver those I lead in the length of meetings, in my expectations for commitment, in the benefits of serving on projects I am working on, in my reporting of accomplishments and alternatively in the time it will take me to respond or accomplish a project and the time I will arrive for a meeting.

 




Sonntag, 18. Dezember 2011

Schöne Übersetzung von Micha 6,8

Aus der Bibel "The Message":
But he's already made it plain how to live, what to do, what God is looking for in men and women. It's quite simple: Do what is fair and just to your neighbor, be compassionate and loyal in your love, And don't take yourself too seriously-take God seriously. (Micah 6:8 MSG)
Deutsch:  Es wurde dir, Mensch, doch schon längst gesagt, was gut ist und wie Gott möchte, dass du leben sollst. Er fordert von euch nichts anderes, als dass ihr euch an das Recht haltet, liebevoll und barmherzig miteinander umgeht und demütig vor Gott euer Leben führt.

Samstag, 17. Dezember 2011

The Voice of Germany

Ich oute mich hier als Fan von "The Voice of Germany".
Nicht nur haben die auftretenden Sänger und Sängerinnen ein unheimlich hohes Niveau, sondern es passiert hier im deutschen Fernsehen etwas erstaunliches: es wird etwas Positives vermittelt. Die bisherigen Castingshows waren gekennzeichnet von Demütigungen, Fertigmachen, Beleidigungen und sich auf Kosten anderer lustig machen.
In dieser Show werden Menschen ermutigt, gelobt, mit Respekt behandeln und an sie geglaubt. Eine grosse Zeitung schrieb: Demut statt Demütigung.
Es ist schön zu erleben, wie Coaches ihren Talenten danken, Komplimente verteilen, aufrichtig sind, mitempfinden. Da wartet man nicht darauf, bis man jemanden in die Pfanne hauen kann. Da wird nicht nach Effekten gehascht, sondern das Beste aus Gesangstalenten herausgeholt.
Und die Zuschauer sind begeistert. Es geht also auch ohne Fäkalsprache und Anzüglichkeiten.
Ich empfinde das als Lichtblick in der oft so tristen Welt des heutigen TV.


Sonntag, 27. November 2011

Interview Radio Lifechannel

Am 24.11.11 wurde ein Interview auf Radio Lifechannel in der Sendung Zoom ausgestrahlt. Es wurden die vier Preisträger des Stop Armut Preises 2011 interviewt.
Wer das Gespräch nachhören möchte, in dem ich ein wenig über die Hintergründe meiner Predigt erzähle, der kann dies  hier tun. 

Samstag, 26. November 2011

Inzucht im Hohenlied?

Hoheslied 4,10: Wie schön ist deine Liebe, meine Schwester, liebe Braut! Deine Liebe ist lieblicher als Wein, und der Geruch deiner Salben übertrifft alle Gewürze.

Wie kommt es, dass der Bräutigam seine Braut als Schwester bezeichnet? Hat das einen tieferen Sinn oder steckt sogar etwas richtungsweisendes dahinter?

Mehr dazu im Video...




Dienstag, 8. November 2011

Ich will ES

Im vergangenen Jahr habe ich zweimal einen Vortrag von Craig Groeschel gehört und vor einiger Zeit nun sein Buch zum gleichen Thema gelesen. Für mich war es eines der motivierendsten Bücher, das ich seit langem gelesen habe.
Der englische Titel des Buches lautet "It". Auf Deutsch nennt es sich "Unwiderstehlich, das Geheimnis anziehender Gemeinden".
Groeschel schreibt in diesem Buch, was es bedeutet, als Christ und als Gemeinde das gewisse Etwas zu haben. Er schreibt auf Seite 9:

"Einige Organisationen haben Es. Andere nicht. Die meisten Gemeinden wollen Es. Nur wenige haben Es.
Wenn eine Gemeinde Es hat, erkennt man das sofort. Und wenn eine Gemeinde Es nicht hat, erkennt man das ebenfalls sofort.
Das gleiche gilt für Leiter. Einige Leiter haben Es. Andere nicht. Es ist offensichtlich, wer Es besitzt und wer nicht.
Es ist immer einzigartig. Es ist immer kraftvoll. Es ändert immer Leben. Das ist die eine Seite. Doch Es hat auch eine andere Seite. Es zieht Kritiker an. Es ist umstritten. Viele Leute verstehen Es nicht. Es ist hart zu finden, aber unmöglich zu übersehen.
Wahrscheinlich fragen Sie sich mittlerweile: was ist Es denn?
Meine Antwort lautet ich weiß es nicht. Wirklich, keine Ahnung.
Buch kaufen

Allerdings weiß ich: wenn man jemals in einem Dienst oder einer Gemeinde gewesen ist, die Es gehabt hat, dann weiß man, dass man Teil von etwas Besonderem gewesen ist. Um es mit anderen Worten auszudrücken: man hat es sofort erkannt, als man es gesehen hat. Und es war ein großartiges Werk Gottes, dass man nicht aufhalten, nicht kontrollieren, nicht erklären konnte.
Wenn Sie Es noch nie erlebt haben, fragen Sie andere danach und schauen sie, ob sie Es finden können. Hören Sie einfach dem zu, was Leute in ihrer Umgebung erzählen. Ich verspreche Ihnen, wenn Es bei irgend einem Dienst oder einer Gemeinde in Ihrer Nähe ist, sprechen die Menschen darüber. Denn wo Es ist, scheint die Erde zu beben.
Jeder hört davon. "Du musst diese Gemeinde besuchen. Was dort passiert ist unglaublich. Du musst dir Es genauer ansehen."
Und die Menschen sehen sich eine Gemeinde, die Es hat, genauer an. Nicht nur das: viele schließen sich ihr an. Sie scheinen Es intuitiv zu begreifen, um was auch immer es sich dabei handelt. ...
Für diejenigen, die es erleben, wird das Leben anders. Sie werden verändert. Sie sind leidenschaftlich. Sie sind begeistert. Sie wissen, dass sie ein Teil von dem sind, was Gott gerade tut. Und sie wollen, dass jeder davon weiß."

Groeschel schreibt in seinem Buch so leidenschaftlich von Es!
Wie auch immer man Es nennt: ob als Kraft des Heiligen Geistes, ob als Gegenwart Gottes oder ob als Reich Gottes - es weckt Hunger danach, Es zu haben.


Viele, die dies lesen, fühlen sich erinnert an die ersten Tage ihres Glaubens. Dort war man mit großer Leidenschaft und Hingabe für Jesus unterwegs. Kein Weg war zu weit und kein Opfer zu groß! Man wollte von seinem Glauben erzählen, man hat zur Gemeinde eingeladen und es war undenkbar, einen Gottesdienst oder einen Gebetsabend zu verpassen.
Jahre danach hat sich dieser Zustand bei vielen verändert.
Er beschreibt auch, wie Gemeinden es im Laufe der Jahre wieder verloren haben. Die gute Nachricht ist, dass man Es finden kann, wenn man Es nicht hat. Die schlechte Nachricht ist, dass man Es auch wieder verlieren kann.
Ich persönlich wünsche mir zutiefst, Es im persönlichen Leben und im Gemeindeleben wieder zu haben! Ich möchte es zurückgewinnen!

In Offb.2,4 steht: "Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast.
5 Erinnere dich nun, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen, wenn du nicht Buße tust!"
Diese Bibelstelle beschreibt die tragische Tatsache, dass man Es verlieren kann. Aber gleichzeitig liefert sie einen interessanten Hinweis, wie man es wieder zurückgewinnen kann.
Drei Schritte scheinen dafür notwendig zu sein:
1. sich erinnern! Am Anfang steht der Moment, an dem man sich erinnert, wie es früher war. Da entsteht eine tiefe Sehnsucht, ein Verlangen nach etwas, was man einmal hatte oder erlebt hat. Diese Erinnerung ist schmerzhaft und tut gleichzeitig gut, weil sie einen fokussiert und neu ausrichtet auf etwas, was ungeheuer kostbar im eigenen Leben war. Sich erinnern weckt Sehnsucht!

2. Buße tun und umkehren! Es scheint notwendig zu sein, Gott zum Ausdruck zu bringen, dass es einem leid tut Es verloren zu haben. Aber Busse ist mehr als nur ein Lippenbekenntnis. Busse heißt Umkehr. Man richtet sich auf etwas Neues aus. Man definiert ein neues Ziel. Es geht jetzt in eine andere Richtung, ich mache mich auf zu einem neuen Ziel. Ich kehre um.

3. tue die ersten Werke! Das scheint ein besonderer Schlüssel zu sein, Es zurück zu gewinnen. Man hört auf, das zu tun, was man bisher getan hat und beginnt wieder die Dinge zu tun, die man damals getan hat, als man Es hatte. Was waren die typischen Verhaltensweisen und geistlichen Übungen, die man gepflegt hat als man diese erste Liebe und diese große Leidenschaft hatte?
Bei mir war es intensives Bibellesen und lange Zeiten des Gebetes und der Fürbitte. Zudem konnte ich damals nicht anders als von meinem Glauben zu erzählen und zu evangelisieren.

Diese Stelle aus der Offenbarung scheint uns aufzufordern, genau diese ersten Dinge wieder zu tun, wenn man Es zurückgewinnen möchte.

Die Vorträge und das Buch von Craig Groeschel haben mich an Es erinnert. Sie haben mich an das gewisse Etwas erinnert, dass Christsein und Nachfolge so unglaublich spannend und erfüllend machen.

Ich kann jedem nur die Lektüre dieses Buches empfehlen, wenn er sich ebenfalls zurücksehnt nach den kraftvollen Anfangszeiten unseres Glaubens und unserer Gemeinden.
Willkommen im Es-Club!

Links zu Videoclips über "Es" von Craig Groeschel: 
1  2

Dienstag, 25. Oktober 2011